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01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.
25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.
19.08.2010 17:00 Röslers Gesundheitspolitik ist sozial ungerecht und verantwortungslos
Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.
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Am 27. September wählen Sie den neuen Deutschen Bundestag. Als sozialdemokratischer Direktkandidat für den Wahlkreis Landshut-Kelheim möchte ich Sie über meine politischen Zielvorstellungen informieren.
Aus der Krise lernen: die soziale Demokratie erneuern
In der Weltfinanzkrise ist ein Wirtschaftsmodell gescheitert, das nicht mehr in erster Linie der Schaffung von Arbeitsplätzen und den arbeitenden Menschen diente, sondern den kurzfristigen Gewinninteressen von weltweit tätigen Finanzinvestoren und Spekulanten. Während die Konzerngewinne und Managergehälter explodierten, stagnierten die Einkommen der Arbeitnehmer und Rentner.
Doch der enorme Reichtum in den Händen weniger schuf nur die Grundlage für eine Spekulationsblase historischen Ausmaßes, die früher oder später platzen musste. Erneut müssen wir nun die Lektion lernen, die schon unseren Großeltern während der "Großen Depression" in den 30er Jahren erteilt wurde.
Und diese Lektion lautet: nur ein sozial gebändigter Markt mit klaren Regeln und Grenzen kann Wohlstand für alle schaffen. Denn ein entfesselter Finanzkapitalismus ohne Normen und Regeln setzt nicht auf sichere Arbeitsplätze und sozialen Zusammenhalt, sondern primär auf maximale Rendite und permanenten Leistungsdruck.
Die Finanzkrise zwingt zur Umkehr:
Die Wirtschaft muss künftig wieder den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Der Staat muss Investitionen in neue Arbeitsplätze fördern und die Spekulation eindämmen. Nicht Kurzfristgewinne, sondern sichere Arbeitsplätze und gerechte Löhne müssen wieder zum Maßstab einer modernen Wirtschaftspolitik werden.
Dafür will ich zusammen mit meiner Partei streiten. Denn sichere Arbeitsplätze, angemessene Löhne oder die Mitbestimmung am Arbeitsplatz sind die Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und ein selbstbestimmtes und freies Leben.
Im Deutschen Bundestag möchte ich mich für folgende Ziele stark machen:
Für dieses Programm stehe ich. Dafür bitte ich um Ihre Stimme am 27. September.
Ihr SPD-Kandidat für den Deutschen Bundestag
Harald Unfried
Damit die sozialen Bürgerrechte eine Zukunft haben